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		<title>Litradio</title>
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			<title>Litradio</title>
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		<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 18:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Frei müsste man sein</title>
			<link>http://www.litradio.net/artikel/artikel/frei-muesste-man-sein.html</link>
			<description>Antje Schiffers im philosophischen Kolloquium der Uni Hildesheim</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was tun, wenn alle Arbeit nervt? Natürlich sich einfach seinen eigenen&nbsp;Job&nbsp;erfinden. Das&nbsp;rät zumindest&nbsp;die Künstlerin&nbsp;<link http://www.antjeschiffers.de/ _blank - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Antje Schiffers</link>. Als sogenannte&nbsp;Wandermalerin&nbsp;reiste sie durch Russland, Kasachstan und Kirgistan und malte Bilder gegen Kost und Logie. In Mexico machte sie sich in einem kleinen Dorf einen Namen als Blumenzeichnerin. Zurück in Deutschland bewarb sie&nbsp;sich in der Reifenindustrie um den von ihr kreierten Beruf der Werkskünstlerin - und bekam den Job. Im philosophischen Kolloquium der Uni Hildesheim, das dieses Jahr unter dem Thema &quot;<link http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=8061&no_cache=1 - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Arbeit an sich</link>&quot; stattfindet,&nbsp;berichtet Antje Schiffers ausführlich über ihre Erfahrungen.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Hildesheim</category>
			<category>Vortrag</category>
			<category>Uni Hildesheim</category>
			<category>Antje Schiffers</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 19 May 2012 18:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unendlicher Spaß</title>
			<link>http://www.litradio.net/artikel/artikel/unendlicher-spass.html</link>
			<description>Ulrich Blumenbach über verschiedene Arten der Komik in &quot;Unendlicher Spaß&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ist von David Foster Wallaces Roman „Infinite Jest“ die Rede, verfallen sogar Schriftsteller-Kollegen in höchstes Lob. Der US-Autor Dave Eggers nannte den Text „das wahrscheinlich seltsamste, unverwechselbarste und vertrackteste literarische Werk eines Amerikaners in den vergangenen zwanzig Jahren“. Don De Lillo befand kurz und bündig: „,Alles und noch mehr‘ könnte eine Beschreibung dieses Romans sein.“
Humor ist bekanntlich nicht zu übersetzen. Wie stellt man es also an, einen Roman ins Deutsche zu übertragen, dessen Titel „unendlichen Spaß“ verspricht? Ulrich Blumenbach hat die Leistung vollbracht, eine adäquate Fassung dieses in jeder Hinsicht extravaganten und überbordenden Werkes zu schaffen. Sechs Jahre hat der Übersetzer geduldig den Verästelungen des Originals nachgespürt, hat sprachliche Äquivalente der Wallaceschen Komik ausgetestet und mit Pointen jongliert.
Manchmal, so Blumenbach, habe er sich dabei gefühlt wie Luke Skywalker in der Müllpresse des Todessterns: Platzangst in der eigenen Sprache, während die Wände näher rücken. Doch Wallace „stemmt sich gegen die Beklemmungen von Schlagwort und Klischee. Sein Roman stellt eine kaum fassbare Ausweitung der Literatursprache dar, denn Wallace zündet eine Supernova, die den Raum der Sprache herz- und hirnerweiternd ausdehnt.“&nbsp;
In Lesung und Gespräch: Ulrich Blumenbach (Übersetzer, Basel); Moderation: Dietmar Kammerer (Graduiertenkolleg „InterArt“ Berlin).
Eine gemeinsame Veranstaltung des Graduiertenkollegs „InterArt“ der FU Berlin und der Literaturwerkstatt Berlin.
Und&nbsp;zum Lektüreblog von &quot;<link http://www.unendlicherspass.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Unendlicher Spaß</link>&quot;

Die Sendung der gelesenen Texte erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Literaturagentur<link http://www.andrewnurnberg.com/default.aspx - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"> Andrew Nurnberg Associates International</link> und&nbsp;des Verlags Kiepenheuer &amp; Witsch. (aus:&nbsp;„<link http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=9783462041125 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Unendlicher Spaß</link>“ von David Foster Wallace,&nbsp;übersetzt von Ulrich Blumenbach.&nbsp;© 2009, 2012 by Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch GmbH &amp; Co. KG, Köln. Alle Rechte vorbehalten.)&nbsp;

<link http://literaturwerkstatt.org/index.php?id=174&M=11&tx_jwcalendar_pi1%5Beventid%5D=468&tx_jwcalendar_pi1%5Baction%5D=singleView&cHash=c1ceb89bcf48631a1deb12d794805d05 - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><img width="297" height="97" src="uploads/RTEmagicC_literaturwerkstatt_logo_sw.jpg.jpg" alt="" /></link>
]]></content:encoded>
			<category>Vortrag</category>
			<category>Lesung</category>
			<category>Gespräch</category>
			<category>Literaturwerkstatt</category>
			<category>Headliner</category>
			
			<author>mischa.mangel@googlemail.com</author>
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>vom vielen Dichten erschöpft</title>
			<link>http://www.litradio.net/artikel/artikel/vom-vielen-dichten-erschoepft.html</link>
			<description>Hamlit 2012: Felicia Zeller</description>
			<content:encoded><![CDATA[Felicia Zeller hat sich vor allem als Dramatikerin einen Namen gemacht, tritt aber auch in eigenen Kurzfilmen in Erscheinung und begeistert seit der Veröffentlichung ihres Kurzprosa-Debüts <i>Einsam</i> lehnen am Bekannten auf der Lesebühne. Ob es sich bei diesen Auftritten um Lesung oder Performance handelt, bleibt allerdings irritierend im Vagen, wie Zeller überhaupt in all ihren Darreichungsformen damit spielt, was wir als Publikum über Format, Medium, Genre oder Stoff zu wissen glauben. Zeller bezeichnet sich selbst gern als faul oder &quot;vom vielen Dichten erschöpft&quot;. Mit ihren mittlerweile 15 Theaterstücken hat sie sich zahlreiche Preise und Stipendien erarbeitet.
<b><link http://www.s-line.de/homepages/zellereff/ - external-link-new-window "Felicia Zeller">Felicia Zeller</link></b>, *1970 in Stuttgart, diplomierte 1998 an der Filmakademie Baden-Württemberg und lebt in Berlin. Auszeichnungen: Clemens-Brentano-Preis 2009Publikumspreis bei den 33. Mülheimer Theatertagen für Kaspar Häuser Meer 2006, Arbeitsstipendium des <link http://www.deutscher-literaturfonds.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Deutschen Literaturfonds</link> 2004. Veröffentlichungen: Bier für Frauen / Kaspar Häuser Meer / Gespräche mit Astronauten, drei Stücke. Düsseldorf: <link http://www.lilienfeld-verlag.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Lilienfeld</link>, 2009; Einsam lehnen am Bekannten, kurze Prosa. Düsseldorf: <link http://www.lilienfeld-verlag.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Lilienfeld</link>, 2008; Theaterstücke zu beziehen über <link http://www.henschel-schauspiel.de/ - external-link-new-window "Henschel Schauspiel">Henschel Schauspiel Theaterverlag</link>, Berlin.
&nbsp;<link http://www.hamlit.de/ - external-link-new-window Hamlit><img clickenlarge="1" src="uploads/RTEmagicC_01HAMLITlogo_1.jpg.jpg" height="200" width="300" alt="" /></link>
Lange Nacht junger deutschsprachiger Literatur und Musik am 2. Februar 2012
<span style="font-size: 16.000000pt; font-family: 'ArialMT'"></span>]]></content:encoded>
			<category>Felicia Zeller</category>
			<category>HamLit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Designer-Self</title>
			<link>http://www.litradio.net/artikel/artikel/designer-self.html</link>
			<description>Von der Lust, dem Wahn und der Verzweiflung an der Machbarkeit des Selbst</description>
			<content:encoded><![CDATA[Tilman Borsche ist Dekan und Geschäftsführender Direktor am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. In seinem Vortrag interpretiert er das Thema des Philosophischen&nbsp;Kolloquiums &quot;Arbeit an sich&quot; aus einer Perspektive des Desinger Selfs - also&nbsp;des sich selbst entwerfenden Menschen. Dabei setzt er sich&nbsp;mit Pico della Mirandolas berühmter Rede &quot;Über die Würde des Menschen&quot; auseinander.&nbsp;Pico hatte&nbsp;als einer der ersten den Menschen als ein Wesen beschrieben, das sich aus eigener Kraft&nbsp;sowohl zum Tierschen&nbsp;als auch zum Göttlichem&nbsp;kultivieren kann. Des weiteren kritisiert Borsche <link http://www.kurzweilai.net/ray-kurzweil-bio _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Ray Kurzweils</link> moderne&nbsp;Visionen der &quot;intelligent&quot; und &quot;spiritual machines&quot; und erklärt, warum&nbsp;unser Selbst auch&nbsp;in Zukunft wohl eher&nbsp;nicht&nbsp;als Software exisiteren wird.
<link http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=8061&no_cache=1 _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><img height="117" width="300" src="uploads/RTEmagicC_Arbeit_an_sich_logo_01.jpg.jpg" alt="" /></link>]]></content:encoded>
			<category>Vortrag</category>
			<category>Hildesheim</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 18:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Sinn steht immer nicht fest</title>
			<link>http://www.litradio.net/artikel/artikel/der-sinn-steht-immer-nicht-fest.html</link>
			<description>Felix Philipp Ingold liest</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Veranstaltung vom 26. April 2012 war gleich ein zweifacher Auftakt: Sie eröffnete die Konferenz „Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in der Schweiz. Traditionen, Herausforderungen, Perspektiven“ und leitete das Projekt <link http://www.avl.uzh.ch/research.html - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">„</link><link http://www.avl.uzh.ch/research.html - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Forschungswerkstatt Schweizer Lyrik“</link> ein. Im Zuge eines Gesprächs mit <link http://www.avl.uzh.ch/persons/baschera.html - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Prof. Dr. Marco Baschera</link> stellte Felix Philipp Ingold sein neuestes Buch <i>Als Gruß zu lesen</i><i> Russische Lyrik von 2000 bis 1800</i> (<link http://www.doerlemann.com/ - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Dörlemann</link> 2012) vor. Mit dieser Anthologie russischer Lyrik verfolgt Ingold zwei Ziele: Einerseits ist das Buch eine Einführung in neuere russische Poesie, in der man auch marginalisierte Autoren entdecken kann. Andererseits wird das gängige Konzept der Anthologie hinterfragt und konterkarieret. Zum Beispiel wird die Chronologie umgekehrt und jeder Autor ist nur mit einem Gedicht vertreten. Felix Philipp Ingold erläutert anschliessend seine sogenannten Oberflächenübersetzungen. Im 1984 erschienenen Gedichtband <i>Fremdsprache. Gedichte aus dem Deutschen</i> (Rainer Verlag) übersetzte der Autor Gedichte der deutschen Poesie ins Deutsche. Dabei suchte er für jedes Wort eine lautliche Entsprechung. Nach einer Lesung aus <i>Fremdsprache</i> widmete sich die Veranstaltung Ingolds (Nach)Dichtung von Stéphane Mallarmés <i>Un coup de dés. </i>In „fünfzehn Würfen“ konzentriert sich Ingold auf einzelne Wörter und ihre Vernetzung im Gedicht. 
Felix Philipp Ingold wurde am 27. Juli 1942 in Basel geboren und studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Basel und Paris. Er arbeitet als Publizist, Übersetzer, Schriftsteller und Journalist und war Professor für Kultur- und Sozialgeschichte Russlands an der Universität St. Gallen. Felix Philipp Ingold erhielt zahlreiche Preise für sein Schaffen, unter anderem den <link http://www.erz.be.ch/erz/de/index/kultur/kulturfoerderung/literatur/grosser_literaturpreis.html - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Großen Literaturpreis des Kantons Bern</link> (1998), den <link http://www.manuskripte.at/manuspreis.htm - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">manuskripte-Preis</link> (2001), den Ernst-Jandl-Preis (2003) und den Preis für Übersetzung als Poesie (Erlangen 2005).
<link http://www.doerlemann.com/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><img src="fileadmin/litradio/Bilder/Logos/Drlemann-Logo-hoch-200.gif" height="167" width="45" alt="" /></link>&nbsp; <img src="fileadmin/litradio/Bilder/Logos/litradio_zurich_01.png" height="125" width="282" alt="" />]]></content:encoded>
			<category>Lesung</category>
			<category>Gespräch</category>
			<category>Litradio Zürich</category>
			<category>Felix Philipp Ingold</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Liebes System: nicht ohne Axt!</title>
			<link>http://www.litradio.net/artikel/artikel/liebes-system-nicht-ohne-axt.html</link>
			<description>Ulf Stolterfoht mit Steffen Popp im Parlandopark</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der <link http://kleineaxt.wordpress.com/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Dichter</link> der <link record:tt_news:9 - internal-link>Fachsprachen</link>, Erforscher der <link http://www.roughbooks.ch/ulf_stolterfoht/ammengespraeche.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">AMME</link> und außerdem größte lebende Besinger Stuttgarts war im Parlandopark. Ulf <link http://ulfstolterfoht.wordpress.com/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Stolterfoht</link> berichtet von aktuellen Projekten, geht auf drängende Fragen (der Zeit, der Moderatoren, des Publikums) ein, gibt überhaupt Auskunft&nbsp; – inklusive einer Einführung in das virtuelle Konglomerat <link http://kleineaxt.wordpress.com/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">BRUETERICH</link> nebst Dependancen im wirklichen Leben! Hernach – oder davor, oder inmitten – werden Stanzen und anderes lyrisch Getuntes zu Gehör gebracht.
<img style="float: right;" clickenlarge="1" src="uploads/RTEmagicC_gedc0120.jpg.jpg" height="190" width="254" alt="" />
 Moderation: Steffen <link record:tt_news:310 - internal-link>Popp</link>
In Kooperation mit <link http://lyrikkritik.de/radio.htm - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">lyrikkritik</link>.


<link http://lyrikkritik.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><img src="uploads/RTEmagicC_lyrikkritik_01.gif.gif" height="124" width="98" alt="" /></link> <link http://parlandopark.wordpress.com/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><img src="uploads/RTEmagicC_parlandopark_02.jpg.jpg" height="65" width="252" alt="" /></link>]]></content:encoded>
			<category>Parlandopark</category>
			<category>Steffen Popp</category>
			<category>Ulf Stolterfoht</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 09:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zähneklappernde Einsamkeit</title>
			<link>http://www.litradio.net/artikel/artikel/zaehneklappernde-einsamkeit.html</link>
			<description>Péter Nádas im ausverkauften Literaturhaus Zürich</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 13. April 2012 las Péter Nádas aus&nbsp;«Parallelgeschichten» (<link http://www.rowohlt.de/ - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Rowohlt</link> 2012), das Gespräch führte <link http://www.ilmarakusa.info/ - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Ilma Rakusa</link>. 
Der Roman zeichnet ein Panorama des 20. Jahrhunderts, vom Ersten Weltkrieg bis zum denkwürdigen Jahr 1989. Am Anfang des Buches steht das Auffinden einer männlichen Leiche im Berliner Tiergarten, kurz nach dem Mauerfall. Von hier aus entwirft Nádas ein Geflecht von einzelnen, sich kreuzenden oder auch wiederholenden Lebensgeschichten, in deren Zentrum die Budapester Familie Demén und ihre Freunde stehen. Nádas führt den Leser tief hinein in die verästelte Psyche seiner Figuren, deckt diese Schicht um Schicht auf und verweigert sich und dem Leser dennoch die Zusammenfügung zu einem abgerundeten Ende. Die grosse Metaerzählung des Romans fügt sich aber auf der Ebene der Körper, die für Nádas zum Schauplatz der Ereignisse werden: Der männliche und weibliche Körper und seine Sexualität prägen die Lebenswirklichkeit der Personen, sie sind das «glühende Magma», das «in der Tiefe ihrer Seele oder ihres Geistes ruhende Zündmaterial», das die Parallelgeschichten zur Explosion bringt.
Für sein 1986 erschienenes «Buch der Erinnerung», das Susan Sontag einen der grössten Romane des Jahrhunderts nannte, wurde Péter Nádas (geb. 1942 in Budapest) international gefeiert und geehrt. Mit «Parallelgeschichten» (übersetzt von <link http://www.literaturhaus.ch/literaturhaus/veranstaltungen/christina-viragh - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Christina Viragh</link>) legt Nádas nun ein neues Meisterwerk vor.
<img src="../fileadmin/litradio/Bilder/Logos/logo_lit.jpg" height="63" width="300" alt="" /><link 148 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"><img src="../fileadmin/litradio/Bilder/Logos/litradio_zurich_01.png" height="169" width="380" alt="" /></link>
<link http://www.rowohlt.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><img src="../fileadmin/litradio/Bilder/Logos/Rowohlt_logo.svg.png" height="129" width="380" alt="" /></link>]]></content:encoded>
			<category>Lesung</category>
			<category>Literaturhaus Zürich</category>
			<category>Péter Nádas</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 15:03:00 +0200</pubDate>
			
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